Songtexte


Alte Zicke

Refrain

Da kann sie noch lange suchen
So bekommt man keinen Mann
Denn bei so ner eitlen Zicke
Stellt sich keiner hinten an

Einst, da war ein junges Mädchen
Das war nicht grad wunderschön
Doch sie hatt‘ ne große Mitgift
Und war viel zu sehr verwöhnt

Einen schönen Mann zu finden
Das kann doch nicht so schwer sein
Reine Haut und weiche Hände
Und die Gewänder äußerst fein

Der eine hatte krumme Beine
Der andre viel zu große Ohren
Und der eine mit den Narben
Hatte von Anfang an verloren

Und was soll ich denn mit denen?
Die sehn ja alle nicht gut aus!
Hey, von diesen schrägen Typen
Kommt mir keiner in das Haus

So vergingen viele Jahre und
Sie war immer noch allein
Alle hatte sie vergrault, denn
Sie war sich zu doch viel zu fein

Viele kamen schon zu mir und
Baten mich um meine Hand
Doch die war´n nicht gut genug
Ich wart‘ auf den perfekten Mann

Der Traummann kam dann spät zu ihr
Doch sie ließ ihn ganz kalt
Denn sie war ihm viel zu dürr
Und obendrauf auch viel zu alt

Die Moral von der Geschicht
Ist ganz einfach zu erklärn
Wenn man auf das Beste wartet
Wird es schwer sich zu vermehrn


Auf Wolken

Refrain

Auf Wolken…
durch die Weite schreiten.
Auf Wolken…
mit dem Wind zu reiten.
im endlosen Blau, vergessen was war,
aller Schmerz, alle Last, gleich Spielzeugen klein,
um nur einmal, ja einmal, mir selbst treu zu sein.

Oh wüchsen mir Flügel, ach könnt‘ ich nur fliegen,
ich folgte dem Traume, der ewig verschwiegen,
den Wolken entgegen zum Horizont, zum Licht.
alter Schmerz auf Erden er kümmerte mich nicht

Und wär‘ der Himmel von unten auch fahl und grau,
ich wüsst‘ ich stünde oben im strahlenden Blau.
Ich spräng‘ über Wolken, die Welt wär‘ so klein,
fern allem Falschen, sorglos und rein.

Kein lügen, sich verbiegen, sich fürchten und ducken,
vielleicht hin und wieder dem Herrscher auf’s Haupte spucken.
Damit dieser schändliche Schalk nie vergisst,
dass trotz all seiner Taten noch wer über ihm ist.

Und färbten sich die Wolken im glänzenden Licht,
Tag um Tag würd‘ ich staunen, mit einem Lächeln im Gesicht,
Mit offener Seele ließ ich Wärme hinein,
um ein einziges Mal mehr als Mensch nur zu sein.

Gedankenverloren auf dem Federbette liegend würde ich dann,
schauen, ob ich über den Weltenrand blicken kann.
Der Sonne beim Sterben würd ich sorglos zuseh’n,
denn morgen wird sie sicher von neuem ersteh’n


Casa Schock

Heute Nacht gehen alle in die Schänke
Und wir feiern da ein wildes Fest
Hoch die Füße Tanz um euer Leben
springt auf und ab das keiner sich mehr setzt
schmeißt die Bänke um und schmeißt mit leeren Gläsern
Davor trinkt aus das keiner kriegt die Pest

Markus spiel auf die Laute immer weiter
Katja schwing die Hüften hin und her
Oh wir saufen alle immer weiter
Bis am Ende steht hier keiner mehr

raz dwa trzy

Hebt den Krug an Aaaaaaaaaaaaaaaaaahhhhhhhhhhhhhhhhh aaaaaaaaaaahhhhhhhh

Schon nach einer knappen halben Stunde
Sind die allermeisten Fässer leer
Krug um Krug macht Schnaps hier eine Runde
Bis der Wirt sein letztes Hemd gibt her
Holt den Weil dort aus dem tiefsten Keller
Und macht schnell weil Flaschen sind nicht schwer

Bald schon fängt das erste Mädchen Feuer
Löscht sie schnell mit einem Krug voll Bier
Jetzt verbrannt sind alle ihre Kleider
Splitterfaser nackt steht sie vor mir.

Zieht euch schnell aus Aaaaaaaaaaaaaaaaaahhhhhhhhhhhhhhhhh aaaaaaaaaaahhhhhhhh

un dos tres

In der Mitte brennt ein großes Feuer

Tisch und Bänke liefern uns das Holz
Solch ein Fest bekommt uns gar nicht teuer
Weil der Wirt schon nackt ums Feuer springt
Langsam ist uns das nicht mehr geheuer
Weil der Chris aus einen Nachttopf trinkt

Schnappt euch schnell ein Mädchen bei den Händen
Oder einen Kerl bei seinem Haar
Morgen steht hier nur eine Ruine
Wo dereinst die schöne Schänke war

Hmmmmmmm hmmmmmmmmm hmmmmmmmmmm hmmmmmmm


Das Biest

Du spürst den Atem direkt hinter dir.
Du fühlst die Blicke voller Hass und Gier.
Dein Herz rast voller Panik in der Brust.
Das Biest, es tötet voller Gier und Lust.

Du rennst so schnell wie es nur irgend geht.
Dein Hilfeschrei im lauten Sturm verweht.
Das Tor zur Hölle wurde aufgesperrt.
Das Biest, es ist zu dir zurückgekehrt.

Lauf, lauf!
Du kannst dem Biest nicht entfliehen,
Lauf, lauf!
dich seiner Wut nicht entziehen.
Lauf, lauf!
Dein Leben endet heute Nacht!
Dann hat
das Biest die Rache vollbracht.

Du hast die Kinder dieser Welt gequält
so die Verdammnis für dich ausgewählt.
Das Leid kommt damit nur zu dir zurück.
Der Satan selbst heut‘ deine Seele pflückt.

Das Biest schlägt Dir die Klauen in den Leib.
Für’s Töten nimmt es sich unendlich Zeit.
Den Schmerz, den du einst der Welt erteilt
dich heute Nacht nun endlich selbst ereilt

Lauf, lauf!
Du kannst dem Biest nicht entfliehen,
Lauf, lauf!
dich seiner Wut nicht entziehen.
Lauf, lauf!
Heut‘ findest Du kein Versteck,
dann hat
das Biest die Rache vollstreckt.

Lauf, lauf!
Du kannst dem Biest nicht entfliehen,
Lauf, lauf!
dich seiner Wut nicht entziehen.
Lauf, lauf!
Dein Leben endet heute Nacht!
Dann hat
das Biest die Rache vollbracht.


Das Weibsbild

Die Haut so glatt, die Wangen schön
Du bist ganz lieblich anzusehen
Fast jeder dreht sich nach dir um
Du hast ein großes Publikum
Den Kamm aus Elfenbein im Haar
Ach Gott, was bist du wunderbar

Bauer, Pfaffen, Rittersmann
Egal, was einer sonst so kann
Du glaubst, der Schöpfung Krönung ist
Dein selbst geschissener Edelmist
Du bist das Beste, das ist klar
Ach Gott, was bist du wunderbar

Und willst du einen reichen Mann
Fängst du dich zu verbiegen an
Wenn du auf deine Feste gehst
Im Mittelpunkt der Welt du stehst
Dir folgt ne ganze Männerschar
Ach Gott, was bist du wunderbar

Hast du dich jemals selbst gefragt
Warum dich keiner leiden mag
Am Tisch, da sitzt du ganz allein
Und keiner schenkt das Bier dir ein
Vergänglich ist die Schönheit wohl
und oft da macht den Kopf sie hohl

Doch auch in deinem schweren Fall
Da gibt es Hoffnung überall
Mit all den schönen Weibern lässt
Sich feiern manches wilde Fest
Versteh‘ doch, deine Eitelkeit
Ist Grund für unsere Heiterkeit


Der Junker

Refrain

Wenn einer gar nichts hat braucht er ein Statussymbol
Ohne all die teuren Sachen fühlt er sich nicht mehr wohl
Geh aus dem Weg jetzt komm ich und ich sags ihm ins Gesicht.
Du bist nicht schön du bist nicht Klug und besser bist du nicht.

Er ist ein großer schöner Junker mit nem hübschen kleinen Schloß
Mit einem großen grünen Garten und nem schicken flotten Roß
Er hast die Truhen voller Gold und seine Keller voll mit Wein
und nur die schönsten aller Mädchen lässt er in sein Schlößchen rein.

Seine Haut ist rein wie nur das aller beste Porzellan
Und seine Diener dürfen nicht mit seiner teuren Kutsche fahren.
Mit seinem Geld beeindruckt er die Leute wo es grade geht
Ganz egal das sein gewäsch nicht auf der Tagesordnung steht.

Jedes mal wenn sich ne schöne Frau versehentlich verirrt
Dann wird sie ohne Gnade in sein rotes Schalfzimmer geführt.
Geht er dann zur offensive und lässt seine Hüllen Fallen
Dann hört man kurz drauf Gelächter laut durch alle Flure Schallen

Bei einer Kutschfahrt ist es ähnlich wenn er selbst die Zügel hält.
Auch wenn ne rote Kutsche aus Italien jedem gut gefällt.
Damit zu fahren ist zwar toll doch bleibt das Parken recihlich schwer.
Und nach dem ersten hohen Bordstein müssen neue Räder her.

Keine Kutsche keine Schlösser keine Uhren und kein Geld
Werden ihm helfen das ein Mädchen vor die Luxuslatschen fällt
Mit seinen wundervollen und vor allem teueren Gamaschen
Kann er sich bei uns im besten Fall ein lächeln nur erhaschen.

Wir stinken, sind hässlich und bettelarm
doch müssen uns nicht verstecken hinter Gold und Silberkram
Unser Reichtum sind wilde Feste und kein Geschmeide
Während der große Junker in seinem Schloß sitzt alleine.


Der letzte Suff

Am Abend gehn wir in die Schänke
Und laben uns an dieser Tränke
Das Bier es rinnt hier Krug um Krug
Beim letzten Schluck lupft’s mir den Hut

Ich glaub das letzte Bier war schal
Es schmeckt in meinem Mund so fahl
Es kommt mir wieder hoch das Gelbe
Morgen sauf ich nicht dasselbe

Schon am nächsten Abend dann
Fangen wir von vorne an
Met es ist der Göttertrunk
Auch der fließt zweimal durch den Mund

Ich glaub der letzte Met war schlecht
Ich fühle mich grad gar nicht recht
Drum wend ich mich dem Schnapse zu
Hoffentlich hab ich dann Ruh

Schon am nächsten Abend dann
Fangen wir von vorne an
Mein letzter Schnaps! Darauf mein Wort
Sofort besucht mich mein Freund Jörg

Am nächsten morgen lieg ich nieder
Und sehe mein Besäufnis wieder
Der letzte Klare war nicht rein
Drum sauf ich heute lieber Wein

Ein Becher rinnt die Kehle runter
Beim dritten werd’ ich richtig munter
Fünfe sechse sieben…plötzlich
Fühle ich mich ganz entsetzlich

(gesprochen): da war’s mir klar:

Der letzte Wein er war gepanscht
Der Wirt er macht mir langsam Angst
Kaum dass ich betrunken bin
Stellt er mir schlechten Fusel hin
Es stülpt mein Magen sich nach außen
Ab heute hör ich auf zu saufen.

Schon am nächsten Abend dann
Fangen wir von vorne an
Da gehn wir wieder in die Schänke
Und labe mich an dieser Tränke


Deus Lo Vult

Refrain

Eingesetzt von Gottes Gnaden
Vom Herrn berufen seine Schlachten zu schlagen
Mehr Land mehr Gold und noch mehr Macht wär
Es nicht so traurig hätt ich gelacht

DEUS LO VULT Gott will es.

Du hockst im Festsaal hinter dicken Mauern
führst tapfer Kriege auf dem Rücken der Bauern
du tanzt und säufst hast jedes Weib im Arm
fern von Schlacht Geschrei und Witwen bettelarm
Wo fromme Männer sterben, im Sturm dein Banner steht
Und du zählst Gold und Silber, die Welt im Blut vergeht

Zum Wohle aller führst du diesen Streit.
Du forderst Treue jeder sei bereit.
Du gibst dich gütig und du betest brav
Misstrauen soll dir keiner der dich je traf
Du hast geraubt, geschändet, alle hast du betrogen
Und nie zum Kampfe hast du dein eignes Schwert gezogen

Glaubt dir nach alle der Heuchelei dann keiner mehr
Dann hält der Name des Allmächtigen her
GOTT WILL ES schreist du er sei dir erschienen
Allein die Wahrheit bleibt am Boden liegen
Bis alle vor dir auf die schon wunden Knie fallen
Bauern, Bürger, Bettler, Pfaffen, Huren und Vasallen

Palästina Lied:

Alverst lebe ich mir werde,
sît mîn sündic ouge sihet
daz hêre lant und ouch die erde,
der man so vil êren gihet.
Nû ist geschehen, des ich dâ bat:
ich bin komen an die stat,
dâ got mennischlîchen trat

Doch wer so hoch fliegt glaub mir der fällt tief
Ihn frisst der Dämon den er selber einst rief
Wenn selbst ein Spielmann dich so leicht enttarnt
Dann sei ab heut für alle Zeit gewarnt.
Denn mimst du uns den Heiland und spielst für uns den Gott
Führt dereinst dich der Teufel zum blutigen Schafott


Die Suche

Refrain

Weit hinter der Wüste
Weit hinter dem Meer
Weit hinter den Bergen und Tälern, Felsen und Schluchten
Hör ich dich rufen

Weit hinter der Sonne
Weit hinter dem Mond
Weit hinter Planeten und Sternen, Welten die fremd sind
Werd ich dich suchen

Ich exisistiere
Lebe und friere
seit ich den ersten Sonnenstrahl sah
Kalt wie die Welt ist
Frost sich durchs Herz frisst
Weiß ich es gibt dich und spür du bist da
Fühl meine Hände
Es wartet am Ende
Wärme Geborgenheit, Liebe und Licht
Keine Verzweiflung
Angst oder Siechtum
Alles das bremst meine Drang nach dir nicht.

Leidenschaft leben
sich nie ergeben
zu zweit darf es niemals grau um uns sein
falle und fliege
leide und liebe
glaube an Licht und an Sonnenschein
einzig allein
zählt uns das Sein
stetig wir streben aufeinander zu
ob Tag oder Nacht
ob Traum oder Wach
am Ende der Suche da wartest doch du


Flucht

 Refrain:

Nimm meine Hand,
lass uns fliehen, weg von diesem
Planeten, der uns die Kraft zum Leben raubt.
Schau nicht zurück
und begrabe, wer du auch warst,
damit ein neuer Lebensmorgen graut.

Du hast dich angelogen
dein ganzes Leben lang.
Das Leid um dich herum,
es war von Anfang an.
Dein Spiegelbild verzerrt,
dein Blick ist fahl und leer.
Gedanken zäh wie Blut,
die Glieder schwach und schwer.
Du hast es stets versucht
mit Hilfe und allein.
Doch auf dem Weg nach oben
ließ dich niemand ein.
Die Klinge ritzt sich tief
in deine weiße Haut.
Und täglich schluckst du Gift,
dass deine Eisschicht taut.

Gedanken rasen stetig
in deinem dunklen Geist.
Durch dichten Nebel hörst du
wie du um Hilfe schreist.
Dir gehen die Mittel aus
dich selber zu verschmähen.
Das Nichts beginnt in dir
die schwarze Saat zu sähen.
Du willst dich selbst vernichten
und scheiterst jedes Mal.
Der Schmerz und all das Leiden,
kein Ende dieser Qual.
Betäubt und nah der Ohnmacht
hoffst du den Tod zu sehen,
bist einmal mehr enttäuscht,
er blieb nicht bei dir stehen.


Fünf Nächte

Als ich Montag nachts nach Hause kam, betrunken wie ein Schwein
Da stand ein Pferd vor meiner Tür, wo mein Pferd sollte sein
Ich rief mein Weib und ich sagte zu ihr: Was fällt dir eigentlich ein?
Wem gehört das Pferd dort vor der Tür, wo mein Pferd sollte sein?

Du bist doch nicht mehr ganz beim Trost
Betrunkener dummer Mann
Das ist die Sau der Nachbarin
Die ich behalten kann

Ich bin schon viel umhergereist
Das muss ich euch gestehn
Doch eine Sau mit einem Sattel drauf
Hab ich noch nie gesehen

Als ich Dienstag nachts nach Hause kam, betrunken wie ein Schwein
Da hing ein Mantel an der Tür, wo meiner sollte sein
Ich rief mein Weib und ich sagte zu ihr: Was fällt dir eigentlich ein?
Wem gehört der Mantel an der Tür, wo meiner sollte sein?

Du bist ja langsam echt bekloppt
Betrunkener dummer Mann
Das ist die Decke der Nachbarin
Die ich ihr flicken kann

Ich bin schon viel umhergereist
Das muss ich euch gestehn
Doch eine Decke mit goldenen Knöpfen dran
Hab ich noch nie gesehen

Als ich Mittwoch nachts nach Hause kam, betrunken wie ein Schwein
Da standen Schuhe vor dem Bett, wo meine sollten sein
Ich rief mein Weib und ich sagte zu ihr: Was fällt dir eigentlich ein?
Wem gehören die Schuhe vor dem Bett, wo meine sollten sein?

Ich glaub du tickst nicht mehr ganz recht
Betrunkener dummer Mann
Das ist ein schöner Blumentopf
Mit Kupferreifen dran

Ich bin schon viel umhergereist
Das muss ich euch gestehn
Doch Socken in einem Blumentopf
Hab ich noch nie gesehen

Als ich Donnerstags nach Hause kam, betrunken wie ein Schwein
Da lag ein Kopf in meinem Bett, wo mein Kopf sollte sein
Ich rief mein Weib und ich sagte zu ihr: Was fällt dir eigentlich ein?
Wem gehört der Kopf in meinem Bett, wo mein Kopf sollte sein?

Du wirst ja immer mehr verrückt
Betrunkener dummer Mann
Das ist der Bub der Nachbarin
Er schläft hier ab und an

Ich bin schon viel umhergereist
Das muss ich euch gestehn
Doch nen Knaben mit nem Schnurrbart dran
Hab ich noch nie gesehen

Als ich Freitag nachts nach Hause kam, betrunken wie ein Schwein
Da war ein Ding in meiner Frau, wo mein Ding sollte sein
Ich rief mein Weib und ich sagte zu ihr: Was fällt dir eigentlich ein?
Wem gehört das Ding in deinem Ding, wo mein Ding sollte sein?

Das hält man ja im Kopf nicht aus
Betrunkener dummer Mann
Das ist dir Flöte der Nachbarin
Die hat `nen schönen Klang

Ich bin schon viel umhergereist
Das muss ich euch gestehn
Doch eine Flöte in dem Ding da drin
Hab ich noch nie gesehen

Ich bin schon viel umhergereist
Das muss ich euch gestehn
Doch ne Flöte ohne Löcher drin
Hab ich noch nicht gesehen


Gelebt

Ich hab gewonnen und verloren,
Ich hab gestürzt, ich hab erkoren
hab gezaudert, hab gewagt,
gab manche Antwort, suchte Rat.

Ich war faul, ich war bemüht,
war voller Lob und hab gerügt.
Ich war treu und hab betrogen,
Sprach die Wahrheit, hab gelogen.

Ich hab gelebt !

Ich war wütend, hab vergeben,
manchmal dreist, manchmal verlegen.
ich war einfach, ich war schwierig,
war enthaltsam und war gierig.

Hab gelacht und hab geweint,
mich getrennt, wieder vereint,
endlos geliebt, maßlos gehasst,
Angst erfahren, Mut gefasst

Ich hab gelebt !

Hoffnung genommen und geschenkt,
war geduldig, hab gedrängt,
Ich sprach Flüche, ich sprach Segen,
hab gesiegt und mich ergeben.

Ich hab verstoßen und umarmt,
war gnadenlos, hab mich erbarmt.
Für mich behalten, hab geteilt,
Wunden geschlagen, sie geheilt.

Ich hab gelebt !

Ich hab erschaffen und kopiert,
bleib bei Altem, hab probiert.
Ich hab beschützt, im Stich gelassen,
hab geklammert, losgelassen.

Hab viel gesehen, war oft blind,
im Geiste alt, im Herzen Kind.
Ich sagte ja und hab verneint,
mal war ich Freund, mal war ich Feind.

Ich hab gelebt !

Was ist mit dir mein alter Freund,
hast dich ein Leben lang gescheut,
warst stest konform und angepasst,
auf deinen guten Ruf bedacht.

Den ganzen Weg nur gradeaus,
den Baum gepflanzt, ein kleines Haus.
Mich ausgelacht, ich sei verrückt,
und mir doch neidisch nachgeblickt.

Hast du gelebt ?


Gemeinsam

Seit nunmehr sieben Jahren ziehen wie mit euch gemeinsam übers Meer.
Der Wellengang des Lebens wirft den Kahn hier unter uns wild hin und her.
Gemeinsam ziehen uns’re Hände fest am selben Strick,
und selbst wenn einer Müde wird, dann nehmen wir ihn mit.

Zieht, Jungs, zieht gemeinsam am Ruder!
Zieht, Jungs, zieht legt euch mächtig ins Zeug!
Egal bei welchem Wetter, uns stets die Sonne lacht.
Gemeinsam haben wir so manche Schandtat schon vollbracht.

Und dort in der Kaschemme trinken wir mit euch gemeinsam Bier und Rum.
So mancher Leichtmatrose viel am frühen Abend schnell und einfach um.
Die Stimmen rau, die Haut gebräunt, vom Segeln um die Welt.
Die guten Tage sind mit euch noch lange nicht gezählt.

Trinkt, Jungs, trinkt hebt gemeinsam die Krüge!
Trinkt, Jungs, trinkt legt euch mächtig ins Zeug!
Egal bei welchem Wetter, uns stets die Sonne lacht.
Gemeinsam haben wir so manche Schandtat schon vollbracht.

Und kommt uns einer längsseits ziehen wir ihm einen Scheitel mit ’nem Krug.
Gewinnt er die Erkenntnis die Idee uns zu bequatschen war nicht klug.
Am Boden liegen staunt er, ob dem Loch in seinem Dach.
Verdreht nochmal die Augen und die ganze Meute lacht.

Rauft, Jungs, rauft hebt gemeinsam die Fäuste!
Rauft, Jungs, rauft legt euch mächtig ins Zeug!
Egal bei welchem Wetter, uns stets die Sonne lacht.
Gemeinsam haben wir so manche Schandtat schon vollbracht.


Gwendoline

Refrain

Wenn sie lacht, dann ist sie frei nie wieder dein
wenn sie tanzt, dann kehrt sie nie mehr zu dir Heim
wenn sie weint vor Glück, das Licht wieder zu sehen
weiss ich genau, jetzt ist es Zeit für mich zu gehen.

Freund als ich Gwendoline das erste Mal in meinem Leben sah, war sie traurig, freudlos, düster und fahl.
An dich als ihren Mann gebunden, durch die Eltern früh bestimmt, sieh hin sie liegt vor dir in Fesseln aus Stahl.
Sag mir, wie kannst du es ertragen dieses Wesen so zu sehen,
ein Schmetterling braucht Platz zum fliegen damit ihn jeder sehen kann,
Lass ihn frei, befreie dich und mach‘ der Hoffnung in dir Platz dann fängt das Glück für dich auch irgendwann an.

Wenn du sie heute sehen kannst, wie sie strahlt und wie sie tanzt, komm‘ glaube mir das hat die Freiheit vollbracht.
Deine Entscheidung, sie war richtig, hast du sie denn je bereut oder hast du mit ihr zusammen gelacht?
Fange nicht ein was nicht gefangen werden will, mein Freund, und glaub‘
ganz fest an all die guten Dinge, die die Freiheit bringen kann.
Lehn‘ dich zurück, bestaun‘ das Leben, genieß‘ die Tage intensiv, dann fängt das Glück für dich auch irgendwann an.


Hinterm Horizont

Refrain:

Hinterm Horizont
liegt die Antwort auf all deine Fragen.
Hinterm Horizont
musst Du kein Leid mehr ertragen.
Denn dort ist die Welt besser, ich weiß es genau,
hab den Mut und komm hinterher.

Auf einer alten, staubigen Straße
saß ein Greis, dessen Glieder schon schwer,
geschunden war’n vom langen Wandern
Ich dachte: „Was führt ihn wohl her?“

Die Augen ganz glasig, die Füße ganz wund,
die Kleider, sie hingen in Fetzen.
Ich konnte nicht anders und folgte dem Drang,
mich zu diesem Alten zu setzen.

Als er mich gewahr, sah er auf
und lächelte mich freundlich an.
Ich grüßte und fragte ihn höflich:
„Wohin geht´s für dich, alter Mann?“

Ein hellwacher Geist unter Schatten und Schmutz
er blickte mir tief ins Gesicht.
„Ich sage dir, Freund, wohin es gehen soll,
doch zeigen kann ich es dir nicht.“

„Das Ziel ist für alle dasselbe,
und Glück wartet dort auch auf dich.
Doch Wege dahin gibt es viele,
nur zögern solltest du nicht.

Der Mut aufzubrechen kommt ganz von allein,
wenn die Hoffnung fast gänzlich versiegt,
Es hinter sich lassen und glauben daran,
dass was Besseres vor einem liegt.“

Noch während er sprach stand er auf,
die Weite, sie rief ihn erneut.
Die Suche, sehr lang und beschwerlich,
gewiss hat er sie nie bereut.

Zum Abschied gab mir der Alte die Hand,
bereit seiner Wege zu gehn.
Erhobenen Hauptes, den Blick stets nach vorn,
gewillt niemals still zu stehn.

Bridge:
Die Lumpen, ein Banner aus Hoffnung und Mut,
das im Winde der Sehnsucht weht.
Ich blickte ihm nach, bis die Ferne ihn nahm.
Er hat sich nicht mehr umgedreht.


Hüter der Meere

Refrain:

Hüter der Meere
Wer hält den eigenen Leib für andere hin?
Hüter der Meere
Gib deinem Leben einen neuen Sinn.

O Saviour, whose almighty word
the winds and waves submissive heard
who walkedst on the foaming deep
and calm amid its rage didst sleep
O hear us when we cry to thee
for those in peril on the sea

Hörst du die Stimme, die das Meer durchdringt?
Gesang, der fließend ganz tief in dir schwingt.
Schönheit gleitet schwerelos dahin,
fragt nicht nach Ruhm, noch Reichtum und Gewinn.
Sein sanftes Wesen kennt nur Freiheit als Ziel,
lebt, um zu leben, spielt das ewige Spiel.
Bis aus dem Nichts der Tod mit nackter Gewalt
sich in sein Fleisch bohrt, gnadenlos und kalt.
Ein Leben endet, eine Seele vergeht,
weil kranke Gier an erster Stelle steht.
Und Menschen, die kaum ihresgleichen achten
ohne zu zögern andere Wesen schlachten.
Die Geißel sind wir Menschen, die den Planeten
skrupel- und pausenlos mit Füßen treten.
Wir sind die Krankheit, wir sind das Problem,
wenn wir nicht lernen neue Wege zu gehen.

Ich seh‘ mich um und sehe Müll in den Wellen.
Ich sehe Leben, das an Unrat erstickt.
Ich seh‘ wie das, was wir beschützen sollten
statt aufzublühen elendig verreckt
Ich frage dich, wirst du mehr tun, als bedauern?
Lässt du den Kelch an dir vorübergehn?
Fähig zu handeln, nicht nur leise zu trauern?
Wirst du entschlossen bis zum Ende stehn?
Schließ dich uns an, wir sind Piratenseelen!
Das Wohl des Ozeans ist unsere Mission.
Wenn Grenzen schwinden und Gesetze fehlen,
dann heißt die Antwort Revolution.
Wir sind die Leibwache der sanften Riesen.
Als Neptuns Garde streifen wir durch die Flut.
Um zu bewahren, was das Meer uns geboren,
werden wir kämpfen, weil es sonst keiner tut.


In der Taverne

Wenn einer unterm Weinfass liegt
Ein Hocker durch den Schankraum fliegt
Die Krüge stehen gut gefüllt
Die Leute sind in Rausch gehüllt

Wenn Mieder sind ganz eng geschnürt
Der Wein bei uns die Stimmung schürt
Musik und Sang im Ohre klingt
Im Topfe mancher Heller blinkt

Wenn Männer nach den Weibern schielen
Aber nur das Maul aufkriegen
Um mit Bier es zu befüllen
Dumme Sätze sie dann lüllen

Wenn das Weibsvolk mit viel Reizen
Heute will nicht damit geizen
Sich den schönsten Jüngling fängt
Der dann in den Seilen hängt

Bridge:

Dann spielen Spielleut‘ heute hier
Weiber, Braten, Schnaps und Bier
Knaben, Speck und Liebelein
So woll´n wir heut zusammen sein

Beim Raufen, Saufen, Tanzen, Singen
Alle durch die Schänke springen
Metusa spielt heut für Euch auf
So nehm‘ das Feste seinen Lauf

Wenn die Leute Hand in Hand
Schaukeln wild von Wand zu Wand
Hoch die Krüge, raus der Wein
Heute will gesoffen sein

Erst, wenn Morgenglocken klingen
Wird ganz leis‘ das laute Singen
Das letzte Fest wars nimmermehr
Der Heimweg, der ist schwankend schwer


Jacobites

Ye Jacobites by name, lend an ear, lend an ear
Ye Jacobites by name, lend an ear
Ye Jacobites by name
Your faults I will proclaim
Your doctrines I might blame, ye shall hear, ye shall hear
Your doctrines I might blame, ye shall hear

What is right and what is wrong, by the law, by the law
What is right and what is wrong, by the law
What is right and what is wrong
A short sword or a long
A weak arm or a strong, for to draw, for to draw
A weak arm or a strong, for to draw

What makes heroic strife, famed afar, famed afar
What makes heroic strife, famed afar
What makes heroic strife
To whet th‘ assassin’s knife
And hunt a parent’s life, with bloody war, with bloody war
And hunt a paren’ts life, with bloody war

Well leave your schemes alone, in the state, in the state
Well leave your schemes alone, in the state
Well leave your schemes alone
Adore the rising sun
And leave a man undone to his fate, to his fate
And leave a man undone to his fate

Ye Jacobites by name, lend an ear, lend an ear
Ye Jacobites by name, lend an ear
Ye Jacobites by name
Your faults I will proclaim
Your doctrines I might blame, ye shall hear, ye shall hear
Your doctrines I might blame, ye shall hear


Könige von Morgen

Refrain

Wenn das Leben mich lockt
und die Straße mich grüßt,
mag der Weg noch so lang sein
und müd’ meine Füß’.
Denn es lacht uns die Freiheit,
sie zieht uns hinaus.
Für fahrende Sänger
liegt das Glück nie zuhaus.

Hab‘ mein Bündel gepackt,
Brot und Käse dabei,
meine Flöte, mein‘ Kochtopf
und so manch‘ Melodei.
Wüsste gern, wo ich hinkomm’,
wenn ich hier weitergeh’,
ach was soll’s, ich werd’s wissen,
wenn ich mittendrin steh‘!

Und schon spielen wir wieder
an einem neuen Ort,
kaum versiegen die Klänge
zieht es uns wieder fort.
Wie ein Blatt ohne Wurzeln
fliegen wir mit dem Wind,
dafür der einzige Grund ist,
dass wir Spielleute sind.

Hier im Kreis der Vaganten
verändert man sich.
Was bleibt sind nur Lieder
über Flucht und Verzicht.
Weder Heimat noch Kinder
sind im Leben dein Lohn,
nur ein paar wilde Jahre
und am Ende der Hohn.

Und so oft spielt das Leben
manch grausamen Streich.
Lädt dich ein zu den Herr-
schaften, edel und reich.
Man bezahlt dich mit Kleidern
und Quartier für die Nacht .
Und schon am nächsten Tag
wirst du als wertlos verlacht.

 

Wer einmal ein Leben
als Spielmann geführt,
weiß auch ganz ohne Bildung,
dass Musik stets berührt.
Selbst die bittersten Herzen
werden weich wenn man singt
von der Liebe und allem
was sie sonst mit sich bringt.

Und so kommt es, dass weder
die Kälte bei Nacht
noch die Dürre im Sommer
es je haben geschafft
einen Spielmann zu zähmen –
das wär‘ viel zu schwer.
Und denkt ihr, euch geht es besser?
Da täuscht ihr euch sehr.


Krieger der Spielleute

Refrain

Krieger der Klänge und Streiter des Reims,
Fechter für Hoffnung und Ritter des Seins,
lügt ihr uns an, ist es besser ihr rennt,
bevor ihr in unseren Liedern verbrennt,
Ooooooooooooh
bevor ihr in unseren Liedern verbrennt.
Ooooooooooooh
bevor ihr in unseren Liedern verbrennt.

Von euren Lügen wird einem schlecht,
beruft euch auf niedergeschriebenes Recht.
Die Feder, die dieses Gesetzbuch gemacht,
habt ihr selbst geführt und dabei laut gelacht.
Bespuckt von dort oben, verrufen, gehasst,
hat keiner von uns je zu euch gepasst
Doch heute wie damals da seid ihr getrieben
von Angst vor der Spielleut‘ Rachezügen.
Die Strafe durch uns eure Eitelkeit trifft,
Wahrheit für euch noch das beste Gift.
Getilgt aus den Liedern, gelöscht aus dem Geist,
mild wenn das Volk nur das Maul sich zerreißt.

Wir werden euch suchen, jagen und finden,
die Fessel der Wahrheit wird euch dann binden.
Soldaten und Schergen, sie helfen euch nicht,
denn dann steht ihr vor dem Spielmannsgericht.
Wir feiern, wir trinken, wir lieben und leben,
das gibt uns die Kraft euch entgegen zu treten.
Genug ist genug, es ist an der Zeit,
Krieger der Spielleute macht euch bereit
Von uns sind nicht mehr viele übriggeblieben,
verraten, gestürzt, hingerafft und vertrieben.
So nennt mir den Eid, den wir alle geschworen!
Im Herzen als Spielleute sind wir geboren.


Lasst uns zieh’n

Refrain:

Komm lasst uns ziehn
Alle: ja lasst uns ziehn
Hinaus in die wundervolle Welt – hey hey
Komm lasst uns ziehn
Alle: ja lasst uns ziehn
Denn die Freiheit ist viel wertvoller als Geld

Das Abendrot am Horizont
Der Sinn ist frei von Pein
So sitzen wir ums Feuer rum
Bei einem Becher Wein

Kein Herr der uns befehlen mag
Von Steuern sind wir frei
Die Nacht sich langsam niederlegt
So lasst und alle schrein

Der Morgentau die Wangen küßt
Ein neuer Tag erwacht
Die Vöglein zwitschern fröhlich schön
Die Sonne streift uns sacht

Nach Osten oder Westen ziehn
Das ist uns einerlei
Denn wir sind Vagabunden
Im Herzen ewig frei

Den braven Bürgern von der Stadt
sind wir ein Dorn im Aug
die Haare wild die Kleider bunt
so das uns keiner traut

Doch schauen sie und neidisch nach
bewundern unsren Mut
Abenteuer zu erleben
den Freiheitsdrang im Blut


Liebe sie ist so schön

Refrain:

Liebe sie ist so schön
Hier neben dir zu stehn
Dir in die Augen sehn
Du bist so schön

Genau weiß ich noch wie es war
Ein Donnergroll und du warst da
Es wär als wär ich Romeo
Und du warst Julia

Mein Romeo wohl eher kaum
Und Julia nicht mal im Traum
Geh du erstmal ins Badehaus
Dann sag ich dir mal schaun

Wie ein Blitzschlag traf es mich
Immer nur noch du und ich
Kein andere Gedanke mehr
Du bist so königlich

Viel zu königlich für dich
Ich sagte doch so will ich nicht
Du musst dich schon noch mehr bemühen
Wenn du willst freien mich

Ein Kuss von dir ist wie ein Traum
Unendlich wie der Weltenraum
Ich spüre jeden Atemzug
Ich weiß dir kann ich traun

Das hört sich jetzt schon besser an
Vielleicht wirst du nun doch mein Mann
Sing doch noch nen Vers für mich
Was du mir bieten kannst

Ein Treueschwur auf Knien vor dir
Heldentat vollbracht vor ihr
Beschreiben was mein Herz mir sagt
Was du bedeutest mir

Ich muss schon sagen das war fein
Da will ich nicht mehr kleinlich sein
Nimm die Hand und lass uns gehen
Und zeige mir dein Heim

Genug gelabert sage ich
Ich möchte doch nur lediglich
Ne Nacht mit dir im Bett verbringen
Ist denn das so schwer

Haus und Hof gehört mir schon
Die Geldkatz sogar deinen LOHN
Ja das ist DEIN Liebeslohn
Und du hast gar nichts mehr.

Letzter Refrain:

Liebe sie ist nicht schön
Nie wieder Taler sehn
Jetzt in den Steinbruch gehen,
das ist nicht schön


Metusalied

Refrain

Metusa spielt heut für euch auf
So tanzet, lachet, singet – hey
Hebt die Krüge hoch und sauft
Bis ihr vom Hocker fallt
Hebt die Krüge hoch und sauft
Bis ihr vom Hocker fallt

Lalalalalalala…

Heute Abend woll´n wir trinken
Bier und Wein, ein Hochgenuss
In die Knie woll´n wir sinken
Doch es ist nicht zum Verdruß

Lalalalalalala…

Katja ist sonst ziemlich still
Doch blüht sie auf im Kerzenschein
Guter Stimmung mit Musik
Und bei ein paar Krügen Wein

Mit Anja sollt‘ man nicht liebäugeln
Wahnsinn, was das Weib verträgt
Schon mancher Recke musst´ sich beugen
Einer heute nicht mehr lebt

Lalalalalalala…

Alkohol, er fließt in Massen
Hebt die Stimmung unentwegt
Einer kann´s partout nicht lassen
Chris den Gang zum Kotzen hegt

Markus spielt hier kein Klavier
Er spielt nur den Bass
Doch er kann gar nichts dafür
Drum bringt ihm schnell ein Maß

Lalalalalalala…

Domenicus den Saitenreiter
Nennen mich die andren hier
Als Saufkumpan und Possenreißer
Sauf ich Schnaps, Met, Wein und Bier


Die Müllerstochter

Es kam am Morgen zur Mühle ein schöner Mann
Der sah mich lüstern und heiß begehrend an

Hopp falli dey da, houden falli dey da, hopp falli du di du domm dey

Er raunte mir zu „ Oh du holde schöne Maid
Hast du heute Abend fgür mich ein bißchen Zeit“

Hopp…

Ich sagte zu ihm komm steig in den Sack hinein
So kommst du ungesehen in die Mühle rein

Hopp…

Des Nachts stieg er polternd aus dem Sack heraus
Die Mutter dachte es sei ein Dieb im Haus

Hopp….

Sie schwingt den Besen geschickt und geht auf die Jagd
Findet sie mich brauch ich viel von Gottes Gnad

Hopp…

Ich rief liebe Mutter der Wind er bläst um das Haus
Oder ist´s am End im Eck die kleine Maus

Hopp…

Die Maus scheint mir groß und gar männlich anzusehen
Dazu kann sie noch gut auf zwei Beinen gehen

Hopp…

Ach Mutter versteh doch ich wollt nur ein bißchen Spaß
Er ist schon handzahm, und tut wirklich keinem was

Hopp…

Holst du einen Mann in die Mühle für eine Nacht
bring mir einen Zweiten davon mit in mein Gemach

Hopp…


Nachtschwarzer Engel

Refrain

Bedeutungslos erscheint für uns die Welt in dieser Nacht
Deine Endlichkeit des Seins hat uns Menschen Leid gebracht

Und ein nachtschwarzer Engel in einem Sternenkleid
Breitet seine Schwingen aus und gleitet in die Ewigkeit
Unsere Herzen sehnen diesem Wesen lange hinterher
Weil in diesem Leben sieht von uns den Engel keiner mehr

Die Verzweiflung in deinen Augen macht mir Angst
Warum sprichst du nicht zu mir, wenn du sprechen kannst
Warum greifst du nicht nach der Hand, die man dir reicht
Warum bist du nur für das letzte Lied bereit

Diese Hoffnungslosigkeit, die dich verbrennt
Namenloses Grauen, das man nicht erkennt
Keiner kann dir helfen, wenn du dich nicht verrätst
Diese Last allein auf deinen Schultern trägst

Viel zu kurz für mich warst du auf dieser Welt
Hast mir viel zu wenig über dich erzählt
Mir verschwiegen, wie das Leben dich erstickt
Dich immer tiefer in das tödliche Netz verstrickt

Tausend Fragen offen und keine Antwort mehr
Ich bin traurig und wütend, mein Leben ist leer
Bleibt am Ende nur die Hoffung dich wieder zu sehn
Wenn wir auf der selben Seite des Acheron stehn


Piratenseele

Refrain

Und wir fahrn übers Meer
Und der Ozean gibt unsere Seelen in Ewigkeit nie wieder her.

Blutrote Segel am knarzenden Mast
Und die Balken, sie ächzen im Wind
Die Gischt wird vom Sturm übers Wasser gepeitscht
Und die Mannschaft ist fröhlich und singt

Die Männer sind braun von der Sonne, dem Salz
Und mutig verwegen ihr Blick
Denn sie wissen genau: Auf jeden von ihnen
Wartet zu Haus schon der Strick

Ein Säbel, Pistolen, das Messer dazu
Und der Blutdurst in uns ist erwacht
Pulverdampf, Schüsse und splitterndes Holz
Und den Männern der Tod wird gebracht

Nicht Ruhm oder Ehre, wir töten aus Gier
Eine Hand voller Gold unser Lohn
Wenn der Tod uns lacht dort am Horizont
Verspotten wir ihn voller Hohn

Die Liebe ist unseren Herzen nicht fremd
Denn wir lieben doch Weiber und Rum
Egal welche Schönheit, wir rauben sie uns
Und den Ehemann bringen wir um

Zuhause im Jenseits, dort schmoren wir längst
Denn die Hölle auf Erden sie ist
Ein paar Bretter ein Balken, ein Segel, ein Mast
Und die Totenkopfflagge gehisst

Wird doch einer alt und kann euch erzählen
Wie das Leben da war als Pirat
Er wird euch erzählen von manch‘ Abenteuer
Der Liebe und manchem Verrat

Und wenn wir einst sterben, dann fährt unsre Seele
Zurück in den Schoße der See
Eine Hand voller Glück, ein zerronnener Traum
Auf schwankenden Brettern ich steh


Rabenballade

Auf einem Baum drei Raben stolz
Oh weh, oh weh, oh Leid, oh weh
Auf einem Baum drei Raben stolz
Sie war’n so schwarz wie Ebenholz
Sie war’n so schwarz wie Ebenholz

Der eine sprach: Gefährte mein,
Wo soll die nächste Mahlzeit sein?
In jener Au auf grünem Feld,
Ruht unter seinem Schild ein Held
Ruht unter seinem Schild ein Held

Seine Hunde liegen auch nicht fern
Sie liegen Wacht bei ihrem Herrn
Seine Falken kreisen auf dem Plan
Kein Vogel wagt es, sich zu nah’n
Kein Vogel wagt es, sich zu nah’n

Da kommt zu ihm ein junges Reh:
Sie kniet sich zu ihm in den Schnee
Sie küsste seine Lippen rot
Der Liebste, den sie küsst, war tot.
Der Liebste, den sie küsst, war tot.


Santyano

Refrain

Auf Irrfahrt dort im Nirgendwo
Capitan Santyano
Ans Weltenende fahr‘n wir so
Weit draussen dort im Irgendwo

Aus armem Hause zog ich fort
Capitan Santyano
Suchte nach einem besseren Ort
Weit von meiner Heimat fort

Matrosen nahmen mich an Deck
Capitan Santyano
Das Herz, es saß am rechten Fleck
Als ich Stand dort auf dem Deck

Kein Hafen vor uns sicher war
Capitan Santyano
Die Weiber waren wunderbar
Der Schnaps war klar das Bier war stark

Gerauft, gesoffen und geraucht
Capitan Santyano
Dem Bootsman feist den Kopf verstaucht
Und selbst ins Rumfass eingetaucht

Im Sturm bricht einer in den Wind
Capitan Santyano
Der Wind im alles wiederbringt
Der Steuermann um Atem ringt

Kein Ungeheuer Sturm noch Riff
Capitan Santyano
Je nach unseren Planken griff
Nach Santyanos großem Schiff


Stundenglas

Refrain

Wenn einst dein Stundenglas ist leer,
dann bringen all das Geld und deine Güter gar nichts mehr.
Was ist es, was der Welt dann bleibt?
Sag mir, was willst du tun mit deiner Zeit?

Ich will nicht wissen, ob der Herold deinen Namen nennt,
sondern ob ein alter Bettler noch dein Gesicht erkennt.
Welch‘ feines Handwerk du erlernt hast, ist von Herzen mir egal,
mit wem du edel speist und was, in welchem noblen Saal.
Dein Schwert, das ist mir einerlei, mich kümmert kein Damast,
doch sage mir aus welchem Grund du´s je gezogen hast.
Solang der Todesengel noch geduldig auf dich blickt,
sprich mein Freund, ist dir denn klar?…. Die Uhr des Lebens tickt!

Es interessiert mich nicht, was du an Gold dein Eigen nennst,
sondern ob du in der Einsamkeit dich wirklich liebst und kennst.
Ob dein Vater hoch von Adel war, welch Graf dir Bruder ist,
schert genauso wenig mich wie wer von deiner Tafel frisst.
Hattest Träume, die gestorben lang vor ihrer Zeit.
Nahm dir Verzweiflung alles fort, und Narben sind was bleibt.
Solang der Todesengel noch geduldig auf dich blickt,
sprich mein Freund, ist dir denn klar?…. Die Uhr des Lebens tickt!

Was du an Ablässen erstanden, entscheidend ist es nicht,
nenn‘ mir deine tiefste Sehnsucht, das flackernd kleine Licht.
Wer sind mir deine Gönner, dein Besitz auf weiter Flur?
Achtest du der Götter Schöpfung oder schändest du sie nur?
Stehst du unerschütterlich und fest zu deinen Taten,
ohne dich und deinesgleichen feige zu verraten?
Der Todesengel noch geduldig auf dich blickt,
sprich mein Freund, ist dir denn klar?…. Die Uhr des Lebens tickt!

Ob Brokat und Samt dich kleiden, ist nicht was ich wissen will.
Nenn‘ den Wunsch in deinem Herzen, wenn es Abend wird und still.
Ob du in Tränen standhaft bleibst, wenn des Teufels Lied erklingt?
Ob du treu an meiner Seite stehst, wenn Feuer uns umringt?
Zeig‘ mir wer du wirklich bist und welcher Geist dich trägt,
Welche Seele von mir geht, wenn einst die Stunde schlägt!
Solang der Todesengel noch geduldig auf dich blickt,
sprich mein Freund, ist dir denn klar?…. Die Uhr des Lebens tickt!


Tanz

Refrain

Tanz mit mir schönes Kind und
Dreh dich im Kreise
Tanz wie ein Blatt im Wind
Auf deine eigne Weise

Lass uns zusammen tanzen
Wie zwei Blätter im Wind
Tanz, tanz,
Tanz mit mir schönes Kind

Ein großes Feuer knistert laut auf einer Waldeslichtung
Lauten, Trommeln, Flöten klingen schön in dieser Nacht
Stetig wandern meine Blicke in die gleiche Richtung
Gleiten über deinen Körper lieblicher Gestalt

Gleichsam wiegen deine Hüften sich zu Trommelklängen
Sanft wie Wogen eines riesengroßen Ozeans
Immer stärker spüre ich in mir ein wildes Drängen
Dir beim Tanzen näher als die anderen zu sein

Immer höher brennt das Feuer, immer lauter die Musik
Immer näher kommst du mir, ich spüre mein Verlangen
Warte nur darauf, dass Mut die Schüchternheit in mir besiegt
Bis du bei mir stehst und meine Blicke auf dir ruhn

Rhythmus lässt mein krankes Herz in gleichem Takte schlagen
Wie du elfengleich über den Blätterboden schwebst
Endlich finde ich den Mut und traue mich zu fragen
Ob sich deine Hand beim nächsten Tanze auf mich legt

Wie im Rausch, zwei Körper drehen sich ums hohe Feuer
Meine Arme halten dich so fest es geht bei mir
Nichts ist mir zu weit, zu hoch, zu tief oder zu teuer
Nie im Leben lassen meine Hände dich mehr los

Am nächsten Tag, die Sonne bricht durchs Blätterwerk der Bäume
Als eine Illusion erscheint mir dieser eine Tanz
Den ganzen Tag verschlafe ich, weil ich noch von dir träume
Keinen Namen, nur ein Bild von dir in meinem Herz


Unerreichbar

Refrain

Der Glanz deiner Augen
Oh du mein Liebster
Der Klang deiner Stimme
Betöret mich sehr
Was würd‘ ich geben
Dich zu bekommen
Ich gäb‘ mein Leben für dich her

Als unsere Blicke trafen sich das erste Mal, stockte mein Herz
Es war ein süßer Wein, vergiftet, heute spüre ich den Schmerz
Aus reichem Haus entstamme ich, meine Familie stolz und alt
Und für die Liebe ihrer Tochter blieben ihre Seelen kalt

Die ersten Briefe voller Hoffnung, sanft und edel, voller Glut
Beim Lesen hab ich tausendfach gespürt die Leidenschaft, den Mut
Heimlich schrieb ich zurück, die Magd hat dir den Brief gebracht
Du warst mein Licht in dieser finsteren, klirrend kalten Nacht

Wutentbrannt mein Vater rief: Dem Treiben setze ich ein Ende
Keine Liebe sei erlaubt über die Grenzen unsrer Stände
Ach wäs gäb ich nur darum elend und bettelarm zu sein
Damit ich endlich sagen kann: Schöner Jüngling, du bist mein

Eines Nachts traf ich dich heimlich bei der Brücke dort am Fluss
Tief versunken voll mit Sehnsucht gab ich dir den letzten Kuss
Eine kleine Ewigkeit lag ich geborgen, dir ganz ganz nah
Bis am Ende ich ein warmes Licht an einer goldenen Pforte sah

Erzähler

Zwei tote Leiber bei der Brücke, ein alter Wanderer fand
Die Tochter ward gebracht zum Vater, der Jüngling schnell verscharrt im Sand
In seiner Trauer fällt dem Vater das alte Sprichwort ein
Wer verwehrt des anderen Liebe, der lässt die Trauer in sein Heim


Unter den Toren

Refrain

Hey Ho, ein Feuerlein brennt und zu kalt ist die Nacht für Gendarme
Hey Ho, ein Feuerlein brennt und zu kalt ist die Nacht für Gendarme

Unter den Toren, im Schatten der Stadt
Schläft man gut, wenn man sonst keine Schlafstätte hat
Keiner, der fragt nach woher und wohin
Und zu kalt ist die Nacht für Gendarme

Silberne Messer und Löffel im Sack
Legst Du besser beim Schlafen dir unters Genack
Sag nichts und zeig nichts, vergiss wer Du warst
Weil zu kalt ist die Nacht für Gendarme

Greif nach der Flasche, doch trink nicht zu viel
Deine Würfel sind gut, aber falsch ist das Spiel
Spuck in die Asche und schau lieber zu
Weil zu kalt ist die Nacht für Gendarme

Rückt dir die freundliche Schwester zu nah
Das ist nur für die Wärme, mal hier und mal da
Keiner im Dunkeln verliert sein Gesicht
Weil zu kalt ist die Nacht für Gendarme

Geh mit der Nacht, eh‘ der Frühnebel steigt
Nur das Feuer glimmt stumm und das Steinpflaster schweigt
Lass nichts zurück und vergiss was du sahst
Weil zu kalt ist die Nacht für Gendarme


Wahnsinn des Krieges

Refrain

Schlachtgeschrei, Blut und blanker Stahl
Wilder Schmerz, Tod und Höllenqual
Wir sind gelähmt von der nackten Angst
Der Satan springt mit uns zum Höllentanz

Ein Feuer brennt tief in der Dunkelheit
Die Augen fahl, die Seele längst entzweit
In meiner Hand, das Schwert noch ungebraucht
Schon morgen früh das Todeslied gehaucht

Ich blicke auf, den Feind dort aufgereiht
Wie ich nimmt er sich für das Morden Zeit
Angst versteckt in meinem schwarzen Herz
Bereit für Leid und meinen Seelenschmerz

Ein fremder Mann blickt mir tief ins Gesicht
Der Speer in mir, den Schmerz, ich spür ihn nicht
Für welchen Herrn ich heut gestorben bin
Ist ganz egal: Ein Krieg macht keinen Sinn


Weiberherzen

Refrain:

Weiberherzen zu gewinnen
Sie zu mir nach Hause bringen
Aber oh wie Stell ich’s an
Das ich bei ihr landen kann

Schon seit tausenden von Jahren
Plagt uns Männer dieses Leid
Hingezogen wir uns fühlen
Hin zu einem guten Weib

Aber wie das ist nicht einfach
Wird gewonnen so ein Ding
Davon handelt unser Streben
Davon ich ein Liedlein sing

Früher war das alles leichter
In der Steinzeit meine ich
Mit der Keule umgehaun
Wehren konnte sie sich nich

An den Haaren mitgezogen
In der Höhle abgestellt
Glaubt mir nur ihr lieben Freunde
Keinem Weib das heut gefällt

Ja die Kultivierten Römer
Sangen, tranken, tanzten viel
Und sie waren wahre Meister
In dem Gruppenliebesspiel

Hier ein Tropfen da ein Träubchen
Schon berauscht war manches Weib
Und im vollberauschten Zustand
Rückt der Römer ihr zu Leib

Minnelieder und Gedichte
1000 Jahre nach den Römern
sollten all denn schönen Frauen
ihren Zeitvertreib verschönern

Herrschaftszeiten welch Käse
Sind doch solche Schmalzgeschichten
Wenn die Blicke jedes Recken
Sich doch auf den Ausschnitt richten.

Drum sei hier nun festgehalten
Heute und zu alten Zeiten
Jeder hat so seine mittel
Abenteuer zu bestreiten

Jedoch sei hier anzumerken
Lieblich singen schadet nie
Und als letztes Mittel bleibt uns
Rumzubetteln auf den Knien


Weltenwanderer

1. Strophe

Ich möcht‘ euch eine Mär erzählen, die sich zugetragen hat
Vor gar nicht allzu langer Zeit, weit fort in einer großen Stadt
Angst und Schrecken, schlimme Plagen, grausam war die große Not
Des Nachts traf man mit seinem Schnitter überall Gevatter Tod

Zwietracht hat die Stadt entzweit und unerträglich war der Hass
Doch ab und an konnte man sehn, es tat sich auf der Straße was
Kinder, jung und unbefangen, spielten leise in den Gassen
Unerwartet kriegte sie beim Spiel zumal ein Narr zu fassen

Bridge

Setzt Einen Fuß vor den andern
Von allein fangt ihr an zu wandern
Fort von dem Ort, wo ihr nicht mehr als Leibeigen seid
Einem Schritt folgen tausend Schritte
Auf geht’s zur Weltenmitte
Wo unser altes Lied tausendmal schöner klingt

Refrain

Drum haltet euch fest an mir
Folgt mir, denn ich bin ein Weltengänger, eures alten Liedes Sänger
Haltet euch fest an mir
Den wer mir folgt, ist ein Weltenwandrer, findet sich und wird ein andrer

Ein Weltenwandrer bin ich
Ein Weltenwandrer bin ich

2. Strophe

Zusammen brachen alle auf, hinfort von ihrem alten Heim
Nie wieder sollte einer nur gebrochen oder ängstlich sein.
Durch viele Länder kamen sie, zu sehen gab es allerhand
Fremde Völker und Kulturen, Sprachen, Bräuche, weißen Sand

Alte Städte und Ruinen, Hinkelsteine, Opferplätze
Alte Frauen, weiße Hexer sprachen viele kluge Sätze
Selbst den höchsten Berg auf Erden sahen sie mit eignen Augen
Tag für Tag fiels jedem leichter, fester an sich selbst zu glauben